Im Abgeordnetenhaus habe ich in meiner Rede klar Stellung bezogen: Null Toleranz gegenüber Zwangsverheiratungen und Kinderehen.
Zwangsverheiratung ist eine schwere Menschenrechtsverletzung. Sie ist nach §237 StGB strafbar.
Mädchen und junge Frauen, die von Zwangsverheiratung oder familiärer Gewalt bedroht sind, erleben Angst, Druck und Isolation. Hinter jedem Fall steht ein Mensch. Eine Geschichte. Eine Zukunft, die nicht zerstört werden darf.
Für uns als CDU ist klar: Jede Betroffene hat Anspruch auf Schutz, auf Intervention – und auf eine echte Perspektive für ein selbstbestimmtes Leben. Es geht um Sicherheit. Es geht um Würde. Es geht um Freiheit.
In Berlin gibt es starke Unterstützungsstrukturen – wie PAPATYA und TERRE DES FEMMES, die seit Jahrzehnten Mädchen und junge Frauen anonym schützen, oder die Online-Beratung SIBEL, die niedrigschwellig Hilfe bietet. IN VIA berät gegen Ausbeutung Minderjähriger. Projekte wie Elişi Evi, TIO, HÎNBÛN Internationales Bildungs- und Beratungszentrum für Frauen und ihre Familien und Beraberce leisten kontinuierliche Arbeit.
Aber Schutz ist kein Zustand, sondern eine dauerhafte Aufgabe. Wir dürfen nicht wegsehen. Wir müssen hinhören. Und wir müssen handeln. Für jedes Mädchen. Für jede junge Frau. Für das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben

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