Rummelsburger See: Wegschauen kostet Menschenleben

Rummelsburger See: Wegschauen kostet Menschenleben
19.02.2026

Im Winter gab es gleich mehrere Großeinsätze auf dem Rummelsburger See – Feuerwehr, Polizei, sogar ein Helikopter. Menschen riefen nachts vom Wasser um Hilfe. Bei diesen Temperaturen ist ein Sturz ins Wasser lebensgefährlich. Dass niemand gestorben ist, war pures Glück.

Dann der nächste Einsatz: Ein Boot brannte vollständig aus, zwei Menschen mussten mit Rauchvergiftung ins Krankenhaus. Diese Situationen wiederholen sich jedes Jahr – und trotzdem wird gehandelt, als wäre das alles normal. Das ist es nicht.

Wir mit Diana Ziegler haben deshalb eine niedrigschwellige Sozialberatung am Rummelsburger See gefordert. Es geht insbesondere um Menschen mit Sucht- und psychischen Problemen sowie Obdachlose. Es geht um Würde, Sicherheit und Menschenleben.

Lichtenberg hat dem CDU-Antrag dazu zugestimmt.
Friedrichshain-Kreuzberg hat den CDU-Antrag dazu leider abgelehnt.

Das ist für uns unverständlich. Hilfe zu verweigern, obwohl die Not offensichtlich ist, ist keine Option. Wir bleiben dran – im Bezirk und im Abgeordnetenhaus mit unserem Bewirtschaftungs- und Nutzungskonzept für Berliner Gewässer. Der Rummelsburger See braucht endlich ein klares Konzept und konkrete Hilfe vor Ort.